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Die Apfelgeschichte

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Ein Apfel und ein Wurm auf Reisen.

Wir heißen Apfli und Susi und sind die Maskottchen vom Obsthof. Wir erzählen euch eine schöne Geschichte von einem Apfel der mit einem kleinen Wurm unseren Obsthof erkundet.

Viel Spass beim Lesen!


Kapitel 1

"Na? Gut geschlafen?", fragte Susi Würmchen und knabberte genüsslich an Apfli Apfel's Blatt. "Du kleine Nervensäge!", murrte dieser schlaftrunken. "Alter Miesepeter! Du hast schon lange genug geschlafen! Guck doch mal, wie herrlich das Wetter ist. Keine einzige Wolke am Himmel und die Sonne scheint auch schon!", sagte Susi. Apfli blinzelte in die Sonne und gähnte. Dabei ließ er ein undeutliches "Ja ja, sehr schön!" vernehmen. "Ich wette, Steffelins sind schon seit Stunden auf den Beinen und du hängst hier an deinem Baum und pennst!", sagte Susi missbilligend. "Ich bin ein Apfel! Was erwartest du denn? Äpfel hängen nun mal an Bäumen!", antwortete Apfli.

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"Ach Gott, wie langweilig! Warum kann ich denn kein Bücherwurm sein? Da kann man beim Fressen wenigstens lesen. Aber nein, ich bin ja ein stinknormales Würmchen das Äpfel frisst und muss mich mit dir altem Langweiler abgeben!", meinte Susi. "Du willst Action? Kannst du kriegen!", sagte Apfli, ließ sich vom Ast des Apfelbaumes fallen und kullerte zum Obsthof. Susi wurde dabei schrecklich übel. "Bitte sehr, bitte schön, bitte gleich! Da wären wir, Endstation Obsthof. Apfli-Tours wünscht ihnen einen schönen Aufenthalt!", grinste Apfli. Susi wäre grün angelaufen, wäre sie nicht schon grün gewesen, so schwindelig und über war ihr, doch sie riss sich zusammen und sagte: "Dann nehmen wir den Hof doch mal unter die Lupe!" Also gingen sie auf Erkundungstour.

Kapitel 2 - Neue Freunde

"Hey cool!", rief Apfli. "Wir sind auf einem Obsthof, Apfli. Da ist Obst doch selbstverständlich!", sagte Susi trocken. Aber Apfli kippte fast um, angesichts der vielen Äpfel, Birnen, Pflaumen, Erdbeeren, Kirschen und was sonst noch so da war. Susi und Apfli hatten beschlossen, sich zuerst den Laden anzusehen und hier waren sie nun. "Guten Morgen!", rief eine Pflaume den beiden zu und hüpfte aus ihrer Kiste. "Ich bin Pfläumli!", sagte die Pflaume und grinste. "Ich bin Apfli und das ist Susi!", sagte Apfli. Susi zwinkerte. "Niedlicher Wurm! Sehr hübsches Exemplar. So was gibt's selten!", lachte Pfläumli und zwinkerte zu Susi zurück. Die wurde ein bisschen rot. "Huhu! Wir sind auch noch da!", riefen zwei Kirschen und hüpften auf Apfli, Susi und Pfläumli zu. Es schien sich um Zwillinge zu handeln. "Wir sind Lara und Sarah!", sagten sie. "Gestatten, Apfli! Freue mich, eure Bekanntschaft zu machen!", sagte Apfli. Die Kirschen kicherten. "Ach Apfli, hör auf so blöd zu reden!", sagte Susi. "Mich schimpft man Susi!", fügte sie an die Kirschen gewandt hinzu. "Wieso schimpft?", fragte Lara, oder war es Sarah? Man konnte sie nicht auseinanderhalten. Jedenfalls fragte eine der Kirschen. "Bis jetzt war mein einziger Gesprächspartner Apfli und der meckert immer nur!", erklärte Susi. Apfli tat beleidigt. "Wird das hier `ne Party?", fragte eine kleine Erdbeere, die sich neugierig herangeschlichen hatte. "Dann hätten sie doch schon lange eine Flasche Cöxle aufgemacht!", sagte eine Birne, die gerade auf den Boden sprang. "Aha! Also ich bin Ellie!", sagte die Erdbeere. "Und mich nennt man Berni!", sagte die Birne. "Erst fünf Minuten da und schon hat man so viele neue Freunde!", grinste Susi.

Kapitel 3 - Markttag

apfel01Nach einiger Zeit waren Apfli, Susi und die anderen es Leid, sich zu unterhalten und so machten sie sich auf, um sich ein bisschen auf dem Obsthof umzusehen. Sie sahen sich in den Lagerhallen um, wo im Winter die Äpfel aufbewahrt wurden, besahen sich die Ferienwohnungen und die Scheune, wo morgens das Brot gebacken wurde und waren sogar dreist genug, bei den Steffelins persönlich in der Wohnung herumzuschnüffeln. Sie konnten von Glück reden, dass sie nicht erwischt wurden. Nach erfolgreicher Erkundungstour saßen sie alle wieder im Laden und begannen über den Hof zu diskutieren. "Morgen ist Markt, da könnten wir uns im Anhänger verstecken!", schlug Ellie vor. "Währe sicher lustig!", meinte Apfli. "Na, solange wir nicht verkauft werden...!", sagte Pfläumli. "Ach Quatsch, soweit lassen wir's nicht kommen!", warf Susi ein. Also warteten sie bis zum nächsten Morgen ab und schmuggelten sich auf den Marktanhänger. Wenig später fuhr der Wagen los. Heute war Samstag, also stand Bauernmarkt in Überlingen an. Als der Anhänger zum Marktstand umgebaut wurde, hüpften Apfli und seine Freunde blitzschnell in die Obstkisten, sodass sie nicht entdeckt wurden, denn das hätte wohl große Aufregung ausgelöst. Jetzt tauchten die ersten Kunden auf und Apfli, Susi, Pfläumli, Ellie, Lara, Sarah und Berni musterten die vielen Menschen neugierig. Manchmal schafften sie es grade noch, sich so in der Obstkiste herumzurollen, dass sie nicht in der Einkaufstüte von irgendeinem Kunden landeten. Als sie nach dem Markttag zum Hof zurück fuhren, diskutierten sie immer noch aufgeregt über den Markt.

Kapitel 4 - So eine Schnapsidee

Apfli, Susi und ihren Freunden war langweilig. Sie hatten den Hof schon seit Tagen durchkämmt und es gab wirklich nichts neues mehr, was sie hätten entdecken können. Das größte Event am heutigen Tage war gewesen, als sie morgens mal beim Brotbacken zugeguckt hatten. Dann hatten sie sich noch über ein Glas Apfelsaft hergemacht, das Monika auf dem Tisch draußen vergessen hatte. Danach war nichts aufregendes mehr passiert und so saß die ganze Bande im Schatten eines Busches und langweilte sich. "Heute abend ist Schnapsprobe!", sagte Berni ganz nebenbei. "Aha!", meinte Pfläumli, minder begeistert. "Was für eine Begeisterung!", maulte Susi, "Freu dich lieber du Pflaumenkuchen, dann ist wenigstens was los!" "Pflaumenkuchen?", fragte Pfläumli entrüstet. "Pflaumenkuchen, lecker!", sagte Ellie und fing an zu strahlen. "Kein Pflaumenkuchen!", maulte Pfläumli. "Schade!", sagte Ellie und ließ den Kopf hängen. Am Abend gingen die Freunde zum Schnapshaus und schmuggelten sich rein.

Sie fanden nicht besonders interessant, was da abging. Eine Menge Erwachsene saßen an einem langen Tisch, tranken Schnaps und futterten das Buffet leer. Oben spielten ein paar Kinder. "Ich wusste es doch, hier hinzugehen war eine Schnapsidee!", nörgelte Pfläumli. "Hast wohl recht!", meinte Apfli. "Hey cool!", riefen da Lara und Sarah. "Was is cool?", wollte Susi wissen. "Da oben is eine am Malen! Los Leute, lasst uns mal gucken gehen. Bitteeee!", bettelten die Kirschen. Also krochen sie ganz langsam die Treppe hoch, damit sie niemand bemerkte. Da saß tatsächlich ein Mädchen an einem Tisch und malte auf einem Zeichenblock herum. Die Obst-Bande konnte damit nicht sehr viel anfangen, was sollten sie auch schon mit Jungen, die auf Besen flogen.Aber eins konnten sie nicht verleugnen, das Bild sah toll aus.

Als das Mädchen von seinem Blatt aufsah, rollten sie sich blitzschnell den Tisch und dann die Treppe herunter, was für einige blaue Flecken sorgte. Dann ergriffen sie so schnell wie möglich die Flucht, damit sie ja nicht gesehen wurden.

Kapitel 5 - Das Ittendorfer Schlossgespenst

Es war stockdunkle Nacht und Apfli, Susi und ihre Freunde hatten einen Ausflug zum Schloss Ittendorf unternommen, um herauszufinden, ob das Gerücht um das Schlossgespenst stimmte. "Wuaa, wollt ihr da wirklich rein?", fragte Susi. Der kleine Wurm zitterte ganz entsetzlich vor Angst. "Aber sicher doch! Ich wollte schon immer mal Bekanntschaft mit einem Geist machen!", grinste Ellie und hüpfte aufgeregt auf und ab. "Dazu wird's allerdings wohl kaum kommen, oder glaubt ihr wirklich, dass wir diese Tür aufbekommen?", wollte Berni wissen. Kaum hatte er das gesagt, öffnete sich die Tür von ganz alleine. Nicht nur Susi bekam einen Riesenschreck, auch die Kirschen Lara und Sarah machten ein paar Hüpfer rückwärts. "Ich gehe da nicht rein!", sagte Susi mit erstickter Stimme, "Ich habe Angst vor Gespenstern!" "Du kommst mit!", erwiderte Apfli bestimmt und schubste seine kleine Freundin vor sich durch die Schlosstür. Ellie, Berni, Pfläumli, Lara und Sarah folgten, letztere allerdings mit einigem Abstand. Ihnen war das nächtliche Abenteuer, das ihnen bevorstand, nicht gerade geheuer. Im Schloss war es noch dunkler als draußen und niemand konnte wirklich etwas erkennen.

"Seht ihr? Kein Gespenst da! Wir können wieder gehen!", meinte Susi und machte auf dem Absatz kehrt. Ehe sich die anderen versahen, war sie wieder nach draußen geflitzt. "Was für ein elender Angsthase!", maulte Apfli. "Aber sie hat recht! Hier ist kein Gespenst!", stellte Pfläumli fest. "Gespenster halten sich für gewöhnlich entweder auf Dachböden, in Türmen oder Kellern auf!", belehrte ihn Ellie. "Wir fangen im Keller an zu suchen!", beschloss Berni. "Solange es da keine Ratten gibt...", meinte Pfläumli, "Ich hasse Ratten!" "Nicht in jedem Keller sind auch Ratten, weißt du?", erwiderte Sarah und rückte näher an ihre Schwester. "Ich hab da mal eine Frage: wie zum Teufel wollen wir in den Keller kommen?

Man erkennt in dieser Dunkelheit ja wohl rein gar nichts!", sagte Apfli ein bisschen irritiert."Wo du recht hast, hast du recht!", entgegnete Ellie und versuchte verzweifelt, sich im Dunkeln zurechtzufinden. Dabei stieß sie ausversehen gegen eine Wand und ein lauter Schmerzensschrei hallte durch das Zimmer. Apfli, Berni, Pfläumli, Lara und Sarah zuckten zusammen.

"War das das Gespenst?", fragte Lara ängstlich. "Nein, das war ich!", antwortete Ellie, "Ich bin gegen die Wand gelaufen! Das wird eine ganz böse Beule, soviel ist sicher!" "Ein Königreich für eine Taschenlampe!", seufzte Pfläumli. "Und was willst du dann damit machen? Du hast keine Hände! Du könntest so ein Ding weder anknipsen noch festhalten!", sagte Sarah besserwisserisch. "Ich glaube, das mit der Taschenlampe hat sich erledigt!", meinte Apfli mit leicht zitternder Stimme, "Und ich glaube, den Keller brauchen wir auch nicht mehr zu suchen!" Tatsächlich konnte man jetzt eine nach unten führende Treppe erkennen, die von einem blassen Leuchten erhellt wurde, das aus dem Keller zu kommen schien. Ungläubig sahen Apfli, Ellie, Berni, Pfläumli, Lara und Sarah zu, wie ein kleines, blasses Gespenst die Treppe hochgeschwebt kam und dann mitten in der Luft stehen blieb. "Hi! Wer seid ihr denn?", fragte das Gespenst und grinste übers ganze Gesicht.

"Äh, Touristen?", meinte Pfläumli, nachdem er sich von seinem ersten Schrecken erholt hatte. "Wohl kaum!", erwiderte das Gespenst, "Touristen tragen für gewöhnlich Sonnenbrillen und Fotoapparate! Außerdem sind die nicht nachts unterwegs!" "Auch wieder wahr!", gab Pfläumli zu, "Aber das mit den Sonnenbrillen muss nicht immer stimmen! Hab auch schon Touris ohne gesehen!" "Sag mal, bist du echt?", fragte Ellie das Gespenst. "Klar bin ich echt!", antwortete das Gespenst ein wenig gekränkt, "Warum sollte ich nicht echt sein?" "Hey, war doch nur eine Frage!", sagte Ellie schnell, um das Gespenst nicht wütend oder traurig zu machen. "Schon gut...", erwiderte das Gespenst. "Tja, ähm... also... War nett, dich kennen gelernt zu haben, wir kommen morgen oder so wieder, ok?", fragte Lara und verschwand mit ihrer Schwester Sarah nach draußen. "Die hatten nicht zufällig Angst?", wollte das Gespenst wissen. "Doch, ich glaube schon!", meinte Apfli und sah den flüchtenden Kirschen nach. "Sammelt die mal lieber wieder ein, sonst verlaufen die sich noch!", sagte das Gespenst und zwinkerte, "Man sieht sich sicher nochmal wieder, oder?" "Bestimmt!", sagte Ellie und zwinkerte zurück. Apfli, Berni, Pfläumli und Ellie verabschiedeten sich von dem Gespenst und gingen wieder nach draußen.

Sie konnten in einiger Entfernung Susi, Lara und Sarah erkennen, die auf sie zu warten schienen. "Na ihr Angsthasen?", spottete Ellie, als sie die drei erreichten. "Wow, ihr lebt ja noch!", gab Susi zurück und streckte der Erdbeere die Zunge raus. "Stell dir das mal vor!", grinste Apfli, "Lasst uns zurückgehen, das Gespenst haben wir ja nun gefunden!"

Kapitel 6 - Spuk im Brennereihäusle

Es war der 31. Oktober, Halloween, und bis jetzt war es für Apfli, Susi und ihre Freunde ein Tag wie jeder andere gewesen. Allerdings mit der kleinen Ausnahme, dass sie es heute gewagt hatten, mit zum Äpfelpflücken zu fahren. Das hatte sich allerdings als ziemlich riskant herausgestellt, da sie oft um ein Haar entdeckt worden wären. Außerdem war Ellie beinahe zerquetscht worden, als sie in eine der Apfelkisten geflüchtet waren.

Jetzt hingen die sieben Freunde völlig fix und fertig auf dem Spielplatz des Obsthofes herum. Es dämmerte nun schon eine Weile und Lara und Sarah waren schon halb eingeschlafen, als Apfli plötzlich ein Geräusch hörte. "Klingt, als hätte jemand die Tür zum Brennereihäusle aufgemacht!", meinte er und warf dem Häuschen einen misstrauischen Blick zu. "Na und? Das ist doch nun wirklich nichts Ungewöhnliches!", kommentierte Susi, "Noch lange kein Grund zur Panik, wenn du mich fragst!" "Na ja, die Sache ist nur die: ich habe überhaupt niemanden kommen gehört!", erwiderte Apfli. "Das stimmt allerdings! Normalerweise hört man das doch, wenn jemand zum Brennereihäusle geht!", stimmte Berni zu. "Immerhin, heute ist Halloween! Vielleicht war's ja ein Gespenst!", mischte sich Ellie ein, die im Gras lag und endlich aufgehört hatte, sich über ihre blauen Flecken zu beklagen.

Bei dem Wort Gespenst' waren die beiden Kirschen sofort wieder hellwach. "Oh, jetzt kommt mir hier nicht wieder mit Gespenstern!", maulte Susi, "Das eine von vor zwei Wochen hat mir schon völlig gereicht!" "Wer sagt denn, dass wir tatsächlich ein Gespenst im Brennereihaus haben?", wollte Berni wissen. "Ellie sagt das!", grinste Lara.

"Dann soll Ellie die Klappe halten!", grummelte Susi. "Nö, keine Lust!", kommentierte Ellie und kaute zum Spaß auf einem Grashalm herum, "Und überhaupt: du hast das Gespenst ja überhaupt nicht gesehen, weil du die Hosen voll hattest und vorher abgehauen bist!" Susi warf Ellie einen beleidigten Blick zu. "Immer dieses Weibergezänke!", meinte Berni und verdrehte die Augen. Während sie so hin und her diskutierten, schritt die Dämmerung immer weiter voran, bis es schließlich schon fast stockdunkel war. Irgendwann siegte dann aber die Neugier und Apfli und die anderen hüpften die Treppe zum Brennereihäusle hoch um zu sehen, was da vor sich ging. Susi riss erschrocken die Augen auf, als sie das blasse, kleine Wesen entdeckte, dass mit vor der Brust verschränkten Armen und einem höchst beleidigten Gesichtsausdruck auf der Bank vor dem Häuschen saß.

Es war das kleine Gespenst aus Schloss Ittendorf, das sie vor kurzem kennengelernt hatten. "Hey du! Was ist denn los?", fragte Apfli und hüpfte näher an den kleinen Geist heran. "Die lassen mich nicht mitfeiern!", jammerte das Gespenst und verzog das Gesicht. "Wer sind denn die?", wollte Sarah wissen und klang dabei höchst beunruhigt. Das Gespenst deutete mit der Hand auf das Fenster hinter sich und völlig überrumpelt starrten Apfli, Susi, Berni, Ellie, Pfläumli, Lara und Sarah in das Brennereihäuschen, in dem einige durchscheinende, leuchtende Gestalten herumschwirrten. "Noch mehr Gespenster!", quiekte Susi und wurde kreidebleich. "Happy Halloween!", meinte Ellie und grinste. "Hey, die bedienen sich ja an Monikas Likör!", rief Apfli empört, als die Geister gerade mit Steffelins Williamslikör anstießen. "Sowas von dreist...", grummelte Berni, "Wetten, dass die den nicht bezahlen?" "Bestimmt nicht, die stellen allerhöchstens das Brennereihäusle auf den Kopf!", entgegnete Pfläumli. "Da hilft nur eins: Ghostbusters anrufen!", meinte Lara. "Die gibt's doch gar nicht in echt!", erwiderte ihre Schwester. "Obwohl die Idee eigentlich gar nicht schlecht ist...", sagte Berni, "Die saugen die Geister doch immer ein, oder?" "Aber das könnt ihr doch nicht machen!", warf das kleine Gespenst ein. "Wieso nicht?", fragte Apfli verblüfft. "Weil das die ganzen Gespenster aus der Umgebung sind! Wenn ihr die wegsaugt, gibt's hier nirgendwo mehr Gespenster!", antwortete das Gespenst. "Na und?", meinte Susi schulterzuckend. "Wieso darfst du denn eigentlich nicht mitfeiern?", wechselte Apfli das Thema. "Weil ich ja noch nicht alt genug bin...", antwortete das Gespenst sauer. "Oh... na ja, denk dir nix dabei!", meinte Apfli und versuchte den kleinen Geist zu trösten.

Eine Sekunde später hörten sie ein Scheppern und Klirren: im Brennereihäusle war eine der Schnapsflaschen zu Bruch gegangen. "Raus da, ihr Chaoten!", rief Pfläumli und warf den Geistern in der kleinen Brennerei einen strafenden Blick zu. "Die denken gar nicht dran, möchte ich meinen!", kommentierte Berni. "Also doch die Ghostbusters!", grinste Lara, "Aber wie sollen wir Monikas Staubsauger hier hinbekommen?" "Das mit dem Staubsauger kannst du voll vergessen!", mischte sich Susi ein, "Den kann nämlich keiner von uns schleppen!" "Auch wieder wahr!", seufzte Lara. "Hey, wir haben mehr Glück als Verstand!", rief da plötzlich Apfli, "Die Bude wurde doch heute Morgen sauber gemacht und der Staubsauger steht da immer noch drin!" "Tatsächlich! Wenn wir da jetzt noch reinkommen könnten, wäre es perfekt!", meinte Susi. "Scheibe einschlagen!", meinte Ellie nüchtern. "Das ist Sachbeschädigung!", entgegnete Sarah empört, "Sowas macht man nicht, also denk gar nicht erst dran!" "Und was sollen wir sonst machen?", wollte Pfläumli wissen. "Wenn die da drinnen die Gläser anfassen können, dann kannst du doch sicher die Klinke anfassen, oder?", wandte sich Apfli an das Gespenst. "Sicher doch!", erwiderte dieses und nickte. Dann schwebte es zur Tür und öffnete sie vorsichtig einen Spalt breit.

"Aber ich könnt die doch trotzdem nicht einfach einsaugen!", meinte es dann. "Keine Bange, spätestens wenn der Staubsaugerbeutel entsorgt wird, kommen die da wieder raus!", lachte Susi und nur eine Sekunde später stürmten die Freunde das Brennereihäusle. Der Stecker des Staubsaugers steckte zum Glück noch in der Steckdose, sonst hätten sie wohl ein Problem gehabt. So mussten Apfli und Berni nur mit vereinter Kraft auf den Anschalter springen und dann mussten sie alle sieben mit vereinter Kraft schieben, um den Staubsauger weiter in die Nähe der Geister zu bekommen, was sich als nicht ganz so einfach erwies, da die Geister die Anwesenheit der kleinen Geisterjäger durchaus bemerkt hatten und jetzt kreuz und quer durch das Häuschen schwirrten doch nach zehn verdammt stressigen Minuten war der Spuk zu Ende und der Staubsauger wieder aus. Apfli, Susi und die anderen schliefen allerdings total erschöpft in der kleinen Küche ein.

Öffnungszeiten

Hofladen

April - Oktober

Mo-So 8-18 Uhr
Täglich frisches Bauernbrot und Brötchen sowie Freitags frischen Hefezopf und Kuchen.

November - Februar

Mo-Sa 8.30-12 und 14-17.30 Uhr (frisches Brot und Brötchen)

März

Mo-Sa 8-18 Uhr

steffelin-frisches-brot
...sowie Freitags frischen Hefezopf und Kuchen.

Frühstück im Hofladen

Bitte bis spätestens 17 Uhr am Vortag reservieren.

Kuchenbüfett

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Besenwirtschaft und
Brennereihäusle

Liebe Freunde und Gäste, aus persönlichen Gründen wird die Besenwirtschaft ab diesem Jahr donnerstags nicht weitergeführt. Für Gruppen ab 25 Personen steht unser Brennereihäusle weiterhin zur Verfügung. Termine bitte vorher persönlich mit uns besprechen.

Weitere Informationen erhalten Sie in der Rubrik Besenwirtschaft und Brennerei.

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Frühstücksbrunch

9.30-12.30 Uhr an folgenden Sonntagen: 19.11.2017, 03.12.2017 und 2018 am 08.04., 06.05., 03.06., 08.07., 05.08., 02.09. und 21.10.
Voranmeldung + Vorauskasse
22,00 € / Person
Kinder 1 € / Lebensalter

Besenwirtschaft

geöffnet am 17. Dezember 2017 und 2018 an folgenden Donnerstagen: 29.03., 05.04., 12.04., 10.05., 24.05., 31.05., 14.06., 21.06., 28.06., 02.08., 09.08., 16.08., 23.08., 30.08. und 06.09. jeweils ab 17.00 Uhr.

Kinderbrotbacken

an folgenden Tagen: 02.11.2017 und 2018 am 26.04., 24.05., 06.06., 28.06., 05.07., 11.07., 19.07., 01.08., 16.08., 22.08. und 05.09.
Voranmeldung erforderlich
6,00 € / Kind (5,00 € ermäßigt)

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